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Schützengesellschaft Matten - Interlaken - Unterseen
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Der Verein

Die Schützengesellschaft Matten - Interlaken - Unterseen, kurz SG MIU genannt, wurde 1999 gegründet und entstand aus einem Zusammenschluss der:

- Feldschützen Unterseen (gegründet 1780)
- Feldschützen Interlaken (gegründet 1860 )
- Feldschützen Matten (gegründet 1862)
- Militärschützen Matten (gegründet 1899)

Einerseits machten es den drei Feldschützengesellschaften stetig abnehmende Mitgliederzahlen zunehmend schwer, Personen für die Bekleidung der notwendigen Chargen zu finden, wodurch andererseits insbesondere die Nachwuchsförderung litt.

Demgegenüber betrieben die mitgliederstarken Militärschützen Matten seit mehreren Jahren eine gut geführte Jungschützenabteilung, in welcher der Nachwuchs kontinuierlich und gezielt gefördert wurde.

Vereinfacht wurde der Zusammenschluss durch die Tatsache, dass die vier Vereine alle auf der Schiessanlage Lehn schossen, welche ihnen zu je einem Viertel Anteil gehörte.

Der Mitgliederbestand beträgt:

Jugendliche 6
Jungschützen 22
Aktive A und B 286
Veteranen 66
Passive 115

Schiessanlage Lehn

Die Schiessanlage Lehn wurde 1909 von den Feldschützen Unterseen erstellt, welche von der Burgergemeinde Unterseen das, für das Schützenhaus und den Scheibenstand benötigte Terrain käuflich erwarben.

1935 kauften sich die Feldschützen Interlaken auf der Anlage ein und zu Beginn des zweiten Weltkrieges mussten die Feldschützen Matten und die Militärschützen Matten ihre Anlage im Eichelti für den Bau des Militärflugplatzes zur Verfügung stellen und zogen 1947 ebenfalls nach Unterseen um.
Diese vier Vereine bildeten eine Eigentümergemeinschaft, welche je einen ideellen Viertel Anteil besass.

Für das Kantonalschützenfest 1953 wurde die Anlage auf 50 Zugscheiben vergrössert.

Der Beginn des Elektronikzeitalters und die neuen, gesetzlichen Lärmvorschriften, verbunden mit der Auflage der Standortgemeinde Unterseen, nur noch eine Anlage zu unterhalten, zwang 1996/97 dazu, die Schiessanlage Lehn vollständig zu sanieren, indem die erforderlichen Lärmschutzmassnahmen und die elektronische Trefferanzeige SINTRO 300 eingerichtet wurden, was eine Reduktion auf 25 Scheiben ermöglichte.